Fortbildung für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter
Weiterqualifizierung für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen oder Jugendhilfeeinrichtungen, die Mitarbeitende in Ausbildung anleiten.
Die Qualifizierung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher beruht sowohl auf einem fachlich und theoretisch fundierten Lernprozess an einer Fachschule als auch auf kompetent begleiteten praktischen Erfahrungen in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Der Lernort Praxis spielt im Konzept der gegenwärtigen Ausbildung eine zentrale Rolle. Dies gilt auch für die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte im Rahmen eines Hochschulstudiums.Dabei sind die Anleiterinnen und Anleiter als Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter in besonderem Maße fachlich und persönlich gefordert.Die Fortbildung basiert auf dem Curriculum für Praxisanleitung, das gemeinsam von den Katholischen Fachschulen für Sozialpädagogik, dem Referat Tageseinrichtungen für Kinder im Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V. und dem Referat Kindertageseinrichtungen und frühkindliche Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat entwickelt und abgestimmt wurde. Sie entspricht den Vorgaben der Ordnung für die Fort- und Weiterbildung der pädagogisch tätigen Beschäftigten in katholischen Tageseinrichtungen für Kinder in der Erzdiözese Freiburg.
Inhalte der Zusatzqualifikation
Die Fortbildung beruht auf Konzepten der humanistischen Psychologie (u. a, der Themenzentrierten Interaktion, systemischen Ansätzen) und knüpft an vorhandenen Kompetenzen der Fachkräfte in den Tageseinrichtungen
an. Die Fortbildung zielt auf die Erweiterung der Kompetenzen der Teilnehmenden ab. Neben Erweiterung der Fachkompetenz (Wissen und Fertigkeiten) wird auf die Personale Kompetenz (Sozial- und Selbstkompetenz) ein besonderes Augenmerk gelegt.
an. Die Fortbildung zielt auf die Erweiterung der Kompetenzen der Teilnehmenden ab. Neben Erweiterung der Fachkompetenz (Wissen und Fertigkeiten) wird auf die Personale Kompetenz (Sozial- und Selbstkompetenz) ein besonderes Augenmerk gelegt.
Kompetenzen
- Die Teilnehmenden kennen die unterschiedlichen Aufgaben und Rollen der am Anleitungsprozess Beteiligten und deren rechtliche Bedingungen.
- Die Teilnehmenden wissen um die Bedeutung der eigenen Rolle in diesem mehrperspektivischen Arbeitsverhältnis. Die Teilnehmenden kennen die Bedeutung einer ressourcenorientierten und kommunikativ gestalteten Begleitung der Praktikantinnen und Praktikanten.
- Die Teilnehmenden haben ein Bewusstsein für Nähe und Distanz entwickelt und verfügen über Methoden, das eigene Handeln in Beziehung zu den Erwartungen des Arbeitsfeldes, der Fachschulen und der Lernenden auszurichten.
- Die Teilnehmenden besitzen reflektierte Erfahrung in der Gesprächsführung, um diese situations- und rollengerecht im Anleitungsprozess anzuwenden.
- Die Teilnehmenden wissen um die Bedeutung von Beurteilungen, kennen Methoden zur Erstellung von Beurteilungen, reflektieren Beurteilungsfehler und gestalten den Beurteilungsprozess mit der Praktikantin/ dem Praktikanten transparent.
Organisatorisches
Die Fortbildung umfasst sieben Fortbildungstage mit insgesamt drei Modulen. Ein Fortbildungstag beinhaltet acht Unterrichtsstunden bzw. sechs Zeitstunden. Nach Abschluss der Fortbildung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat, das den Zeitumfang und die Inhalte der Fortbildung dokumentiert und auf das gemeinsame Curriculum hinweist.
Melden Sie sich jetzt an:
Infobroschüre "Fortbildung für Praxisanleiterinnen/Praxisanleiter" (PDF-Datei).









